Die Zukunft des Telephonapparats

August 5th, 2005 by BjA

Die Entwicklung des Telefonierns war in den letzten Jahren sehr rasant. Wenn die Regulierungsbehörde und so mancher Monopolist nicht gewesen wäre, sogar noch rasanter. Zuerst über das analoge Telefon zu dem digitalen ISDN-Telefon und parallel funkbasiert in allerlei Netzen. Jetzt nach mehrjähriger Ankündigung über das Internet und somit erstmals an kein Medium fest gebunden. Was für eine Vorstellung: Ich habe nur noch mein mobiles Telefon sowie einen Breitband-Internetanschluß incl. >6GB. Telefondose – Fehlanzeige. Telefonieren kann ich dann von zu Hause kostengünstig ins dt. Festnetz sowie ins Ausland. Mit Gleichgesinnten kann ich dank offenen Standards kostenlos telefonieren, rund um die Welt. Selbst Videotelefonie wäre ohne Probleme (kostenlos) möglich. Was für eine Welt, telefonieren wie in StarTrek.

Nunja, die Wirklichkeit und Praxis sieht anders aus. Die Telefongesellschaften wollen Telefon und Internet nicht trennen. D.h. man muss beides bezahlen, obwohl nur letzteres benötigt wird. DSL kann man auch von anderen Firmen beziehen, deren Preise aber mit der Leistung in keinem Zusammenhang stehen. Der Grund liegt meiner Ansicht nach aber nicht bei den Firmen selbst, sondern bei der Struktur des Telekommunikationsmarktes. Andere Breitbandtechnologien drängen sich nun verstärkt auf. Wimax (Funk), UMTS (Funk), Kabel- sowie Glasfasernetze. Aber auch hier kein großer Durchbruch. Mehr ein kleckern statt klotzen.

Zum Schluss noch ein Traum-Preismodell:
Monatliche Kosten mobiles Telefon: 20 EURO
20GB Breitbandanschluss: 15 EURO

Das folgende Bild zeigt Susi beim telefonieren ins dt. Festnetz über VoIP.

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